History Firma Gerhard Düsterhöft - DÜSTIs Computer-Shop

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History Firma Gerhard Düsterhöft

Über uns
Willkommen in DÜSTI's Computer-Shop in Oebisfelde. Mein Name ist Gerhard Düsterhöft, ich bin der Geschäftsinhaber (CEO) der Firma. Gestatten Sie mir zunächst ein paar einführende Worte zur Entstehungsgeschichte meines Unternehmens welches am 1. Juni 2018 ihr zehnjäriges Jubiläum feierte.
Es begann alles so im Alter von 11 Jahren im Jahr 1965. Meine Eltern hatten sich ihren ersten eigenen Fernseher gekauft und ich fasziniert von der Technik dieses Gerätes. Wie kann es sein, dass aus so einer großen Kiste Bilder und auch Musik ausgestrahlt werden konnten? Man steckte einen Stecker in die Steckdose, schaltete das Gerät an und schon war man augenblicklich in fremden Ländern, sah interessante Filme, und holte sich so viele Eindrücke in seine eigenen 4 Wände.

Schon als Kind war ich neugierig, wie das funktioniert. Und so schraubte ich auch heimlich das Gerät auf und sah hinein. Viele Bauteile, Drähte, Glasröhrchen, Spulen sah ich in diesem Gerät. Wie sollte das funktionieren? Ich konnte es nich verstehen. So ging ich in den Pausen und Freistunden immer in die Buchhandlung Weihe in Salzwedel, die in der Nähe unserer Schule, der POS Heinrich-Heine, lag.
Wenn sich die Gelegenheit ergab waren wir Kinder auch auf wilden Müllkippen unterwegs und da interessierten mich besonders alte Radios und Fernsehgeräte. Ich nahm fast alles mit was ich finden konnte oder entfernte Radioröhren und die großen Elektrolytkondensatoren. Dann tauchten in unserem Ort auch die ersten Transistorradios auch "Kofferradios" genannt auf. Man konnte sie tragen und brauchte dazu auch keine Steckdose mit 220Volt.

Meine Eltern konnten mir so ein Radio noch nicht kaufen, denn sie verdienten nur recht wenig Geld. So studierte ich wieder Schaltpläne und beschloss, meinen ersten Transistorempfänger selbst zu bauen. Wenn wir von der Heinrich-Heine Schule zum Bahnhof in Salzwedel gingen gab es gegenüber der Post einen Elektronik Laden. Neugierig schaute ich jedes Mal durch die Schaufensterscheibe und sah dort die Bauteile, die ich brauchte. Nun musste ich mich entscheiden, mein Taschengeld entweder für Elektronik-Teile oder für die obligatorische Bockwurst auf dem Weg zum Bahnhof oder für Blitzlichpulver, Wunderkerzen, und sonstige interessante chemische Stoffe auszugeben.

Auf unserem Dachboden in meinem Elternhaus in Jeebel richtete ich ein kleines Zimmer ein. Meine Eltern Karl Westphal und Berta Düsterhöft hatten mir einen Lötkolben und Bücher über Elektronik und Chemie ("Chemie selbst erlebt" von Erich Grosse) geschenkt. Diverse Werkzeuge holte ich mir aus der Werkstatt meines Vaters. Nun nutzte ich jede freie Minute, um die Bauteile aus den alten elektronischen Geräten auszulöten und sortierte sie nach Radioröhren, Widerständen, Kondensatoren, Dioden, Transistoren in Streichholzschachteln und Gefäßen, die ich fand.
 
 
Ausgelötete Bauteile aus Fernsehgeräten, Transistorradios. In Streichholzschachteln oder in anderen Gefäßen sortiert.
Alles genau beschriftet mit den Größen. Sortiert in passive Bauteile und aktive Bauteile.
Ein Baukastensystem Elektronik aus der Elektronik AG in unserer Schule.


Mein erstes Chemiebuch, zum Experimentieren.
Die größeren Jungen hatten zu der Zeit auch erste tragbare Radios (Kofferradios). Diese konnte man überall mitnehmen. Ich hatte noch keins bekommen und so studierte ich Schaltpläne von Röhren und Transistorradios. Die Sache mit den Röhren ließ ich bald links liegen. Auch hatte ich mit Hochspannung eine bittere Erfahrung gemacht. Als ich mal wieder an unserem Fernseher schraubte und aus Versehen an die Bildröhre kam bekam ich einen so starken Stromschlag, dass ich es alsbald sein ließ.
Von nun an wurden nur noch die ungefährlichen Halbleiter genommen. Es war schon beeindruckend wie in den 60iger Jahren, die Bauteile und auch die Geräte immer kleiner wurden. Auch erste Schaltkreise mit mehreren Dutzend Transistoren wurden gebaut. Dann bekam ich zu Weihnachten 1966 auch meinen ersten Stern Party, ein Radioempfänger für Mittelwelle und Langwelle, mit dem man Musiksendungen auf Radio Luxemburg empfangen konnte. Das war der angesagte Sender, mit toller Musik. Und um die Mädchen zu beeindrucken wetteiferten wir, wer sein Radio am lautesten aufdrehen konnte.
Die Technik kam schnell an ihre Grenzen  


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